Schlafapnoe
In unserer Infothek wollen wir Ihnen einige Fragen rund um das Thema "Schlaf" beantworten.
Der gesunde SchlafUm tagsüber leistungsfähig zu sein braucht unser Organismus einen gesunden Schlaf. Die Bandbreite der individuellen Schlafdauer liegt zwischen 4 und 10 Stunden.
Eine Reihe von Faktoren kann den gesunden Schlaf stören. Neben Stress, psychischen Belastungen, Krankheiten gehören auch Umweltbelastungen und wechselnde Arbeitszeiten sowie häufige Reisen dazu. SchlafstörungenSchlafstörungen können zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität bis hin zu Symptomen mit Krankheitswert führen. Der Schlaf ist kein gleichförmiger Zustand, sondern ein komplexer Prozess. Unterschiedliche Schlafphasen von verschieden langer Dauer folgen aufeinander. Ein erholsamer Schlaf erfordert bestimmte Anteile des REM-Schlafes und der Tiefschlafphasen Non-REM am Gesamtschlaf von über 4 - 5 Zyklen. Da es vielfältige Störungen des Schlafes gibt sind genaue Untersuchungen erforderlich um die Störungen und deren Ausmaß abschätzen zu können. Was ist eine Schlafapnoe?Eine immer häufiger auftretende Art der Schlafstörung ist die
Schlafapnoe.
Hier kommt es zu einem Atemstillstand während des Schlafes. Einzelne Pausen über die Nacht verteilt sind unschädlich. Pathologisch sind mehr als 5 bis 10 Ereignisse pro Stunde mit einer Dauer von über 10 Sekunden verbunden mit einer Sauerstoffentsättigung.
Das SchlaflaborSollte sich die Verdachtsdiagnose bestätigen erfolgt als nächste Stufe die Polysomnogaphie im Schlaflabor. Erst mit Hilfe der Polysomnographie kann die Schlafapnoe gesichert werden und von anderen schlafbezogenen Atemregulationsstörungen abgegrenzt werden. Was tun bei Schlafapnoe
Die Therapie richtet sich nach dem Ausmaß und Schwere der Erkrankung.
Im Vordergrund sollten zunächst immer präventive Maßnahmen stehen wie
Schlafhygiene,
Alkoholkarenz, Vermeiden von Nacht- und Wechselschicht, ggf. Gewichtsreduktion.
Begleiterkrankungen
die die Schlafapnoe verschlechtern können müssen konsequent therapiert werden. Schnarchen
Normalerweise ist Schnarchen nur lästig aber manchmal so laut, dass der Schläfer an seinem eigenen Schnarchen aufwacht. Häufiger wird aber der Bettnachbar gestört, der seinerseits keine Schlaf findet.
Bei einer erheblichen Beeinträchtigung des Bettpartners kommen auch Schnarchhilfen (z.B. Schienen) in Frage. Operative Eingriffe im Kiefer-, bzw. im HNO-Bereich sollten nur unter strengster Indikationsstellung durchgeführt werden. |