Bronchoskopie

Bei der Bronchoskopie wird über die Nase, ev. Mund des Patienten, durch den Kehlkopf, über die Luftröhre bis in die Hauptbronchien hinein ein Endoskop eingeführt.

Die Untersuchung wird in der Regel in Lokalanästhesie mit zusätzlicher Sedierung durchgeführt.



Dr. Reinhuber
bei der Bronchoskopie

Hautsächlich Einsatzgebiete der flexiblen Bronchoskopie sind:

  • Suche nach Lungentumoren und Fremdkörpern,

  • Entnahme von Gewebeproben (Biopsien),

  • Entnahme von Proben zur Untersuchungen auf Keime (Bakterien,Pilze, Parasiten),

  • Abklärung von Minderbelüftungen (Atelektasen),

  • Absaugen von Schleimpfröpfen aus den Bronchien,

  • Durchführung von Bronchiallavage,

  • Kontrollen nach Lungen-OP,

  • Abklärung von Verengungen der Atemwege.

In der Praxis werden hauptsächlich flexible Bronchoskope eingesetzt. Diese haben einen geringen Durchmesser (2-6mm) und können dank ihrer Größe und Flexibilität tiefer eingeführt werden als das starre Bronchoskop und brauchen zudem keine Narkose.

Zur Startseite