Sportmedizin






Die Spiroergometrie

"Spiro-" steht für Atmung, "ergo-" steht für Arbeit und "metrie" steht für Messung. Wir messen die Leistung der Atmung unter den Bedingungen einer Belastung. Hierbei muss man realisieren, dass die Atmung nicht alleine durch den Atemtrakt gewährleistet wird, sondern dass Herz/Kreislauf, Muskulatur (Trainingszustand), Skelett- und Nervensystem sowie Stoffwechsel (Zellatmung) gleichrangig beteiligt sind. Kurz, mit dieser Methode messen wir alle diese genannten Komponenten und ihr Zusammenspiel.

Nicht nur Kranke profitieren von dem höheren Maß an diagnostischer Erkenntnis, sondern diese Methode ist auch zur präventiven Beratung und Steuerung für den Alltagssport hilfreich, um Leistungsgrenzen und Leistungsreserven zu beschreiben und um gesundheitliche Risiken auszuschließen. Für den Leistungs- und Breitensprotler ist die Spiroergometrie besonders hilfreich. Ein weiterer Einsatzbereich ist die Begutachtung und Risikoabschätzung, z.B. vor Operationen.

Auszug aus dem "Kursbuch der Spiroergometrie" von Rolf F. Kroidl